Warum Windenergie?

Warum Windenergie?

Segler_P9F0653Der menschengemachte Klimawandel gefährdet unser aller Zukunft. Wetterphänomene werden extremer, der steigende Meeresspiegel bedroht Menschen und Tiere, und verstärkte Dürreperioden werden das Hungerproblem verschärfen. All diese Folgen des Klimawandels werden nicht nur mehr und mehr Menschenleben kosten, sondern auch viele Ressourcen vernichten und sehr viel Geld kosten.

Eins ist wissenschaftlich Konsens: dass die globale Erwärmung seit Beginn der Industrialisierung hauptsächlich durch menschliches Handeln und Wirtschaften erzeugt ist und natürliche Ursachen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Wesentlicher Treiber des Klimawandels ist die Nutzung fossiler Brennstoffe – Kohle, Öl und Gas – zur Erzeugung von Strom und Wärme und zum Antrieb von Maschinen und Fahrzeugen. Um dem Klimawandel entgegenzusteuern, ist es daher notwendig, deutlich weniger fossile Brennstoffe zu verbrennen. Hier kommen die erneuerbaren Energien ins Spiel. Denn durch sie können wir Strom und Wärme erzeugen, ohne massenhaft Klimagase in die Atmosphäre zu pusten.

Aber das ist nicht der einzige Vorteil. Nur mit erneuerbaren Energien können wir ein System der Energieerzeugung überwinden, das sehr viele Nachteile mit sich bringt. Die Windenergie spielt dabei eine wichtige Rolle, da sie aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit das Rückgrat der Energiewende im Stromsektor bildet.

Was sind die wesentlichen Vorteile der Windenergie?

  • Die Nutzung der Windenergie ist aktiver Umwelt- und Klimaschutz, da sehr wenige Emissionen entstehen. Das gilt sowohl für Treibhausgase als auch für andere Schadstoffe.
  • Wie alle erneuerbaren Energien ist die Windenergie nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich. Zukünftige Auseinandersetzungen um die zur Neige gehenden fossilen Ressourcen können durch ihren Einsatz vermieden werden.
  • Windenergie wird regional und dezentral erzeugt. So profitieren viele Menschen vor Ort von der Wertschöpfung durch die Stromerzeugung, nicht nur große Energiekonzerne, Oligarchen und die Herrscher autokratischer Staaten im Nahen und Mittleren Osten.
  • Bei der Nutzung der Windenergie fallen keine Brennstoffkosten an.
  • Gemeinsam mit den anderen erneuerbaren Energien kann sie daher dauerhaft Preisstabilität bieten. Schon heute ist Windenergie an Land mit durchschnittlich 8 bis 9 Ct/KWh die preiswerteste Form erneuerbarer Energien. Die Kosten für fossile Energieimporte werden dagegen unweigerlich steigen.
  • Es entstehen keine Schäden für Mensch und Umwelt durch den Abbau von Brennstoffen (wie etwa bei der Ölförderung durch Lecks und Tankerunglücke oder beim Braunkohle-Abbau durch die Verwüstung ganzer Landstriche und die Umsiedlung von Anwohnern).
  • Nach Ende der Laufzeit können die Anlagen abgebaut werden, ohne bleibende Spuren zu hinterlassen.
  • Windenergie ist eine heimische Ressource. Ihre Nutzung vermindert die Abhängigkeit von Öl- und Gaslieferungen aus politisch instabilen Regionen, mit denen wir als Bürgerinnen und Bürger freier und demokratischer Gesellschaften gleichzeitig autoritäre Regime und Menschenrechtsverletzungen finanzieren.

Anstieg der Nettoimportkosten in Euro pro Jahr und Einwohner

Tatsächliche Kosten erneuerbarer und konventioneller Energieerzeugung im Vergleich


Weitere Informationen finden Sie in unserem Windwärts-Blog

Hinterlasse eine Antwort