Anlagentyp und -befeuerung

Die GE 2.75-120 – genau die richtige Anlage für diesen Standort

Die GE 2.75-120 ist speziell für den Einsatz an bewaldeten und Schwachwind-Standorten entwickelt worden. (Foto: © General Electric)

Der Anlagenhersteller General Electric hat die GE 2.75-120 speziell für den Einsatz an Standorten entwickelt, an denen der Wind nicht ganz so stark weht wie etwa an der Küste. Somit bietet sie gerade für Waldstandorte entscheidende Vorteile.

Die Kombination aus einer großen Nabenhöhe, einem großen Rotordurchmesser und einer nach heutigen Maßstäben relativ kleinen Nennleistung sorgt für eine konstantere Stromerzeugung auch bei niedrigeren Windgeschwindigkeiten. Die Folgen sind mehr Volllast-Betriebsstunden und eine höhere Wirtschaftlichkeit.

General Electric fertigt die Anlagen überwiegend im niedersächsischen Salzbergen. Dort befindet sich die Europazentrale für erneuerbare Energien des US-Konzerns. Insgesamt arbeiten an dem in der Nähe von Osnabrück gelegenen Standort rund 1.000 Mitarbeiter in den Bereichen Fertigung, Kundenservice, Schulung und Verwaltung.

Weitere Informationen zu der Anlage hält diese Website bereit.


Befeuerung zur Flugsicherung

Befeuerung einer Windenergieanlage über 150 Meter | Tag und Nacht

Bei Anlagen dieser Höhe ist eine Befeuerung gesetzlich vorgeschrieben. Bei Tage wird der Flugverkehr wahlweise durch weiße Blinklichter oder fest angebrachte rote Streifen an den Rotorblättern gewarnt – darüber, entscheidet die für die BImSch-Genehmigung zuständige Behörde. Bei Nacht sind rote Rundstrahlfeuer vorgeschrieben.

Um die Belastung für die Anwohner zu verringern, können und werden wir die Befeuerungsanlagen nach unten abschirmen und die Befeuerung aller Anlagen synchronisieren. Darüber hinaus werden Instrumente zur Sichtweitenmessung installiert. Bei Sichtweiten von mehr als fünf Kilometern darf die Lichtstärke um 70 Prozent und bei Sichtweiten von mehr als zehn Kilometern sogar um 90 Prozent reduziert werden. Ob am Turm eine oder zwei Befeuerungen angebracht werden müssen, entscheidet ebenfalls die Genehmigungsbehörde.

Die Einführung radarbasierter Systeme, die es ermöglichen, dass die Anlagen nur bei Bedarf blinken, wird seit Längerem vom Bundesverkehrsministerium geprüft, bislang leider ohne Ergebnis..


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